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Konzentrationsmangel

Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit lassen sich fördern

Konzentrationsmangel

Junge vor Schule Jeder von uns kennt Situationen, in denen die Konzentration schwer fällt: Man fühlt sich von vielen Neuigkeiten überfordert und schaltet ab. Wird mit Problemen konfrontiert, mit denen man sich eigentlich nicht beschäftigen mag – oder aber man hat schlecht geschlafen und ist „nicht aufnahmefähig“: Es ist keine Schande, sich nicht jederzeit auf alles konzentrieren zu können. Dies gilt natürlich genauso für Ihr Kind.

Aufmerksamkeit und Konzentration sind zudem Lernprozesse, die nicht bei jedem Kind zur gleichen Zeit voll ausgebildet sind. Genau beobachten sollten Sie jedoch, wie intensiv die Phasen sind, in denen Ihr Kind Schwierigkeiten hat, sich innerlich zu sammeln, alle Kräfte auf ein Ziel zu lenken und äußere Störungen auszublenden.

 

Wie Aufmerksamkeit und Konzentration zusammenhängen

Unser Gehirn verfügt nicht über unbegrenzte Ressourcen – stattdessen steht es immer wieder aufs Neue vor der Aufgabe, seine Leistung auf bestimmte Wahrnehmungen zu fokussieren. So kann Aufmerksamkeit als eine Basisleistung des Gehirns angesehen werden, die als Grundlage fast aller emotionaler und kognitiver Prozesse unbewusst erfolgt. Konzentration wiederum ist die Fähigkeit, Aufmerksamkeit bewusst auf relevante Reize zu richten und gleichzeitig Störreize zu unterdrücken.

 

Viele Eindrücke, die verarbeitet werden müssen: Die Herausforderung Schule

Gerade die Schule stellt hier für jedes Kind besondere Herausforderungen dar – denn neben dem täglichen Lernen beginnt auch eine Zeit des Einfügens in eine neue soziale Struktur. Mit diesem neuen sozialen Umfeld konfrontiert zu werden, bedeutet oftmals „Stress pur“ und eine Flut neuer Eindrücke. Sich an diese zu gewöhnen, gelingt nicht immer sofort – viele Kinder lassen sich gerne ablenken.

Unkonzentrierte Kinder sind unruhig, zerstreut, machen Flüchtigkeitsfehler und vergessen leicht etwas. Wichtig für Eltern ist, genau zu beobachten, ob dieser Zustand vorübergehend ist oder aber anhält – genau hierin unterscheiden sich nämlich Konzentrationsstörung und -schwäche.

 

Eine Konzentrationsstörung ist eine vorübergehende Schwierigkeit, die viele Ursachen haben kann:

  • Reizüberflutung
  • Unausgewogene Ernährung
  • Schlafmangel
  • Über- oder Unterforderung
  • Folge von körperlichen Krankheiten
  • Als Symptom bei psychiatrischen Erkrankungen 
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