Omega-3-Fettsäuren und der Einfluss auf die Gehirnfunktion

Konzentration, Reaktion, Emotion: Unser Gehirn vollbringt täglich die erstaunlichsten Dinge! Beim Lernen in der Schule ebenso wie beim Sport oder Miteinander mit Freunden und Familie. Aber was ist gut für Gehirn & Co.? Um von klein auf bis ins hohe Alter Höchstleistungen abzuliefern, benötigen unsere Gehirnzellen ausreichend Sauerstoff, Flüssigkeit und Energie. Entscheidend ist auch ein ausreichendes Angebot an Omega-3-Fettsäuren.

Die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA


Nicht einmal 1.500 Gramm bringt das menschliche Gehirn auf die Waage. Dennoch verbraucht es etwa 20 % unserer Körperenergie. Aufgebaut ist es aus Milliarden von Nervenzellen. Und erstaunlicherweise besteht es überwiegend aus Fett. Unersetzliche Bausteine für seinen Aufbau und seine Funktion sind Omega-Fettsäuren. 40 % der gesamten Fettsäuren im Gehirn stellt die Docosahexaensäure (DHA). Sie gehört ebenso wie die Eicosapentaensäure (EPA) zu den Omega-3-Fettsäuren, besser bekannt unter ihren Abkürzungen: DHA und EPA.

Ist Omega-3 gut für das Gehirn?


Schon während der Schwangerschaft lagern sich Omega-Fettsäuren im Gehirn des Ungeborenen ein: Ein entscheidender Vorgang für die Gehirnentwicklung beim Kind. Bei der Geburt sind bereits viele Nervenzellen im Gehirn vorhanden. Doch es entwickelt sich stetig weiter. Im Vor- und Grundschulalter betreffen die andauernden Aus- und Umbauten vor allem die Großhirnrinde des Gehirns. So erleben Kinder mit ungefähr sechs Jahren einen Entwicklungsschub in Sachen Logik und Rechnen. Auch sprachlich machen dann viele einen gewaltigen Sprung. Damit die ständigen Veränderungen im Gehirn ungestört vorangehen, braucht es ausreichend Nährstoffe – auch Omega-3-Fettsäuren.

Bestandteil aller Gehirnzellen: Omega-3-Fettsäuren


Omega-3-Fettsäuren sind ein unersetzlicher Bestandteil der Hülle, die jede Gehirnzelle umgibt. Sie sorgen dafür, dass diese Membran flexibel bleibt. Eine zentrale Aufgabe: Nur mit einer elastischen Zellmembran können Nervenzellen optimal Signale übertragen, sich mit anderen Zellen vernetzen und Informationen austauschen. So bilden Omega-Fettsäuren die Grundlage, damit wir reibungslos denken und verstehen können: vom Erkennen bis zum Erinnern, von der Kreativität bis zur Konzentration.

Bedarf decken durch Ernährung oder Fischölkapseln


Wer die Gehirnfunktion unterstützen möchte, behält den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren deshalb im Blick. Zwar ließe sich der körpereigene Bedarf durch einen entsprechend zusammengestellten Speiseplan decken. Doch landen Omega-3-haltige fette Kaltwasserfische eher selten auf dem Teller. Die bei Kindern so beliebten Fischstächen sind keine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren: Sie bestehen oft aus magerem Fischfilet und enthalten wenig fettes Fischöl.

Umso wichtiger ist es, auf eine ausreichende Versorgung zu achten. Wenn die Mahlzeiten allein nicht genug Omega-3-Fettsäuren liefern, sind Omega-3-Fettsäure-Kapseln oder Portionsbeutelmit Omega-3-Fischöl eine praktische Ergänzung, um den Bedarf zu decken.